Pfarre Allerheiligen
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Gut, dass es den Pfarrgemeinderat gibt

PGR_wahlWas wären die Stadtteile Kranebitten und Hötting-West ohne die Pfarren Kranebitten und Allerheiligen? Was wären die beiden Pfarren ohne Pfarrgemeinderäte?
Es wäre für mich als Pfarrer unmöglich, unseren Seelsorgeraum ohne die Pfarrgemeinderäte, andere ehrenamtliche Gruppen und ohne die hauptamtlichen MitarbeiterInnen zu leiten.


Der Pfarrgemeinderat (PGR) bietet folgende Chancen (vgl. Eugen Wackernell, Feldkirch):

 

Zukunft der Pfarre gestalten
Die Gesellschaft unterliegt einem tiefgreifenden Wandel, der auch die Kirche grundlegend herausfordert. In diesem Umbruch ist es wichtig, dass möglichst viele ihre Erfahrungen einbringen.


Vielfalt des christlichen Zeugnisses ermöglichen
Im PGR kommen viele Informationen und Interessen aus den verschiedenen Gruppen zusammen. Der PGR koordiniert und bemüht sich um ein gutes Miteinander.

Mitverantwortung & Gemeinschaft fördern
Durch den PGR wird deutlich, dass alle Gläubigen berufen sind, in der Pfarre mitzuwirken. Der PGR fördert und vernetzt die verschiedenen Talente im liturgischen, sakramentalen, gemeinschaftlichen und sozialen Leben.


Kundschafter sein
Eine wichtige Funktion des PGRs liegt darin, Wünsche, Enttäuschungen, Hoffnungen und Aufbrüche in unserer Kirche und in der Gesellschaft wahrzunehmen und zur Sprache zu bringen.


Über den Kirchturm hinaus blicken
Es ist zunehmend wichtig, über das kirchliche Leben am Ort hinaus, auf die Zusammenarbeit im Seelsorgeraum und in der ganzen Stadt zu schauen und zu fördern.

Sie sehen: Die Chancen des Pfarrgemeinderates sind nicht nur organisatorischer Natur, sondern enthalten auch ein wichtiges theologisches Prinzip: Wir alle sind Subjekte und nicht nur Objekt des Glaubens und der Kirche. Wir alle tragen Verantwortung für das christliche Leben. Wenn der Rat des Pfarrgemeinderates fehlt, wird die Pfarre rat-los.

 

Ich danke den derzeitigen Pfarrgemeinderäten für ihre wertvolle Arbeit in den vergangenen fünf Jahren. Ich bitte, dass sich für die kommende Pfarrgemeinderatswahl viele KandidatInnen zur Verfügung stellen. Wir freuen uns über alle, die bereit sind, diese Aufgabe zu übernehmen: Männer, Frauen, Jugendliche. Pfarrgemeinderäte müssen Mitglieder der Kirche sein, aber nicht unbedingt die größten Insider. Ein neuer, offener Blick von außerhalb tut gut. In eine neue Aufgabe hinein zu wachsen, ist eine große Chance für alle.
Wir reden ständig von Demokratie: Nützen wir die Chance einer Wahl mit vielen  KandidatInnen, damit unsere Pfarren auf breiter Basis getragen werden. Gut, dass es den Pfarrgemeinderat gibt. Gut, dass es unsere Pfarren gibt. Helfen Sie mit.

Pfarrer Franz Troyer

Zeitplan

Bis Feber 2012: KandidatInnensuche

Pfarrbrief Fastenzeit: Vorstellung der KandidatInnen

So 18. März 2012: Pfarrgemeinderatswahl