Pfarre Allerheiligen
              Willkommen auf unserer neuen Homepage!
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
  • Fotos
Mosaik

MosaikDie endzeitliche Offenbarung des Johannes wird von fundamentalistischen Christen und mehr oder minder guten Bestsellern gern wörtlich interpretiert: die sieben Plagen, die Hure Babylon, die 144.000 Gerechten.
Wem ist schon bewusst, dass in der Pfarrkirche Allerheiligen ein anderes, verheißungsvolles Motiv der Offenbarung des Johannes betont wird? In dem sonst weißen Kirchenraum setzt das große Edelmosaik „Lebensquell“ (venezianische Smalte, Marmorsteine) hinter dem Altar einen kräftig-farbigen Akzent. Der Innsbrucker Maler Richard Kurt Fischer zeigt, wie der Mensch, zunächst aus dem Kirchenraum über die hohe Stufenanzahl zum Altar gleichsam als Mühsal des Menschen,  dann schon im Mosaik über den kaskadenartig herabfallenden Lebens- und Gnadenstrom herangeführt wird zur eigentlichen Quelle des Göttlichen. Dieser Gnadensturz wird von den vier Evangelisten übernommen und führt so weitergeleitet über den Altar, dem Tisch des lebendigen Brotes, zum Volk und zur Welt, die von der Quelle allen Lebens gespeist werden. „Und er zeigte mir einen Strom, das Wasser des Lebens, klar wie Kristall; er geht vom Thron Gottes und des Lammes (Christus) aus.“ (Off 22,1)
Aber das Mosaik ist unvollendet, abrupt abgebrochen und „in der Luft schwebend“, da die begleitenden Bildmotive und die detaillierte Erzählung zum zentralen Moment der Gnadenquelle fehlen. Beim Lesen der Offenbarung des Johannes entstehen viele Bilder, die das bisherige Werk umrahmen könnten.


Wir freuen uns darauf, wenn das Mosaik im nächsten Sommer durch die Öffnung der Chornische Licht von oben erhält. Eine Generalreinigung schließt sich an: jedes einzelne der kleinen Steinchen wird vom Baustaub befreit. Danach wird das Mosaik in ungeahnter Frische und Beleuchtung von der Verheißung Gottes künden.

Hans Eibl